Bund Deutscher
Schiedsmänner und Schiedsfrauen e.V. – BDS –
Bezirksvereinigung Göttingen

Hausfriedensbruch

Einen Hausfriedensbruch (§ 123 StGB) begeht eine Person, die in die Wohnung, in die Geschäftsräume oder in das befriedete Besitztum einer oder eines anderen oder in abgeschlossene Räume, welche zum öffentlichen Dienst oder Verkehr bestimmt sind, widerrechtlich eindringt oder die, wenn sie ohne Befugnis darin verweilt, auf die Aufforderung der oder des Berechtigten sich nicht entfernt. 

Ein Sühneversuch ist unzulässig, wenn der Hausfriedensbruch dadurch begangen wird, dass eine öffentlich zusammengerottete Menschenmenge in der Absicht, Gewalttätigkeiten gegen Personen oder Sachen mit vereinten Kräften zu begehen, in die geschützten Räumlichkeiten gegen den Willen der oder des Berechtigten eindringt (§ 124 StGB Schwerer Hausfriedensbruch). 

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